
Kronprinz Rudolf war ein großer Frauen-Liebhaber. So dinierte er gerne im Hotel Sacher in Wien. Oft lud er die Tänzerinnen und Soubretten der Wiener Oper in das Hotel Sacher ein.
Das Separee 7 war oft für den Kronprinzen reserviert worden.
Die Gelage waren nicht zu verachten, daher auch die Hotelrechnung entsprechend hoch. Nur bezahlt wurde nicht und daher war das Kaiserhaus dem Hotel Sacher nach dem Tod des Kronprinzen eine entsprechende Summe schuldig.
Die damalige Chefin des Hotel Sacher wollte aber kein Geld, sondern erbat sich statt dessen das Tafelsilber des Jagschlosses. Sie bekam es.
Dadurch wurde das Tafelsilber "gerettet" und ist auch heute noch im Hotel Sacher in Wien in Verwendung.
Die anderen Möbel wurden irgendwo in der Welt "verstreut" und sind daher im Schloss nicht mehr zu besichtigen (Ausnahme: ein Teppich).